Die so genannten Siebeninseln sind vielgestaltig und anders. Hier herrschten jahrhundertelang die Venezianer, aber auch das Klima und die Windmuster sind anders und die Inseln grüner als die Inseln im Osten Griechenlands. Weiße Sandsteinfelsen, türkisgrüne Lagunen, Olivenhaine, Windmühlen und Sandstrände bestimmen hier das Bild.
Wir starten unseren Segelurlaub im privaten Yachclub von Mandraki, direkt innerhalb der alten Festung von Korfu-Stadt. Dabei trifft sich die Crew ab 16.00 Uhr an Bord der Segelyacht „JOJOBA“. Nach einem Kennenlernen aller Crewmitglieder werden die Kabinen bezogen. Anschließend wird der Proviant eingekauft, welcher für die ersten Tage gedacht ist. Abends genießen wir gemeinsam in einer Taverne in der Nähe des Hafens das beste was an griechischen Speisen angeboten wird. Am folgenden Tag legen wir ab und steuern den Süden an. Je nach Wind erreichen wir nach 25 Seemeilen bereits die ionische Insel Paxos. Hier gibt es unzählige, bezaubernde Orte, die sich zum Übernachten eignen. Im Norden wäre da beispielsweise Lakka, hier ist freies ankern möglich. Wir können aber auch an der Pier festmachen. Eine weitere Möglichkeit zum Anlegen bietet sich in Longos, in die Mitte der Insel. Dort erwarten uns übrigens sehr gute Fischtavernen. Ganz im Süden finden wir einen weiteren Hafen, die Inselhauptstadt Gaios. Am Festland ist der Ort Parga mit der mittelalterlichen Festung und den vielen verwinkelten Gassen immer eine Reise wert. Südlich bietet sich die Two-Rock-Bay für einen Grillabend an Bord oder am Strand an. Der Wind bestimmt das Ziel. Die Entfernungen betragen meist um die 20 Seemeilen. Länger segeln können wir immer, müssen es aber nicht. Vormittags – bis der Wind kommt – suchen wir uns eine schöne Badebucht oder fahren unter Motor entlang an der atemberaubenden Steilküste im Westen von Paxos mit ihren eindrucksvollen Grotten. Ab Mittag wird dann gesegelt, je nach Wind und Richtung auch mal etwas sportlicher. Rechtzeitig zum Spätnachmittag erreichen wir unser jeweiliges Ziel, so dass genug Zeit bleibt, vor dem Abendessen das Umland zu erkunden oder zu baden und zu schnorcheln. Der Rückweg führt uns zwischen Korfu und dem Festland z. B. zum „St. Tropez“ des Ionischen Meeres – nach Sivota oder in das ursprünglich beschauliche Plataria. Schließlich kehren wir zurück in das italienisch anmutende Zentrum von Korfu Stadt.
Im Ionischen Meer ist das Wetter im August sommerlich. Tagsüber wehen thermische Winde zumeist aus NW und nachts liegt man meist ruhig und kann die warmen Nächte und den Sternenhimmel genießen.
Die Segelyacht JOJOBA ist eine Oceanis 500 der Werft Beneteau in Frankreich. Die Baureihe der Segelyacht JOJOBA zeichnet sich durch einen komfortablen und geräumigen Innenausbau in Verbindung mit sehr guten Segeleigenschaften aus. Sie bietet Platz für maximal acht Gäste in vier Doppelkabinen. Der Skipper bewohnt eine separate Kabine im Bug. Der Schiffsname: Der Name „JOJOBA“ setzt sich zusammen aus den Vornamen unserer Familie: JOhanna, JOshua, Björn und Anne. Aufteilung unter Deck: Begibt man sich über den Niedergang unter Deck, so erreicht man den Salon der JOJOBA. Hier befindet sich die Sitzecke, an deren Tisch 9-10 Personen Platz finden. Gegenüber ist die Kombüse mit allem ausgestattet, was zum Kochen für 9 hungrige Segler wichtig ist. Oft essen wir auch in netten Tavernen oder grillen in einer einsamen Bucht. Zum Heck hin schließt sich die Navigationsecke an. Hier befinden sich alle elektronischen Geräte zur Bestimmung der Schiffsposition, für den Wetterempfang, die Batterieüberwachung, … und (ganz wichtig!) zwei große Kühlschränke. Vom Salon aus gelangt man in die vier Doppelkabinen. Jede hat ein eigenes Bad mit Waschbecken, Dusche und WC. Alle Kojen sind 2,00m lang und am Kopfende mindestens 1,70m breit. Der Skipper schläft in seiner eigenen Kabine im Bug (nur vom Oberdeck aus zugänglich).
(Änderungen und Yachten von ähnlichen Typ vorbehalten)
Bordkasse: ungefähr 80,00 € pro Pers./Woche bei 8 Gästen (Gesamtkosten ca. 640,00 € ). Zahlbar vor Ort für Diesel, Wasser, Gas, Hafengebühren, Bettwäsche (keine Handtücher!), Endreinigung.
Was bedeutet Kojencharter?
Kojencharter ist die beste Möglichkeit für alle, die das Segelleben kennenlernen möchten. Vorkenntnisse oder eigene Segelerfahrungen sind dafür nicht notwendig. Vielleicht hast Du aber auch bereits Segelerfahrung gesammelt, eine Segelausbildung gemacht und willst diese vertiefen? – Dann wird Dir der Skipper die Möglichkeit geben Dich selbst auszuprobieren und Dir helfen zukünftige Sicherheit zu erlangen. Die Crew kann den Verlauf des Törns mitgestalten und Ihre Wünsche werden, vorbehaltlich der Sicherheit und des Wetters Gehör finden. Bei einem solchen Törn trifft man auf Gleichgesinnte, kann neue nette Bekanntschaften schließen und hat einen erfahrenen Skipper an seiner Seite, der sich um alle nautischen Belange kümmert. Die Kabinen auf der Yacht sind meist mit verschiedenen aber sehr ähnlichen Kabinen ausgestattet. Die Kojen werden vom Skipper unter Berücksichtigung der Crewwünsche verteilt. Ganze Kabinen können von Einzelpersonen, Paaren oder Familien gechartert werden. Der Kojenpreis versteht sich pro Person.
Was beduetet eigentlich Bordkasse?
In die Bordkasse zahlen alle Crewmitglieder (außer Skipper) einen gemeinsam festgelegten Betrag ein. Aus dieser Kasse werden während des Törns alle anfallenden gemeinsamen Kosten (z.B. Diesel, Hafengebühren, Kautionsversicherung, Transitlog, Kurtaxe, National- und Naturpark-Gebühren, Servicepack für die bereitgestellte Bettwäsche, Endreinigung, Gas, Marinaentgelt für die erste und letzte Hafennacht etc.) bestritten. Der Skipper wird nach altem Seemannsbrauch während des Törns von der Crew mit verpflegt.
Welche Aufgaben hat die Crew?
Jeder kann, wenn er will, beim Segeln mithelfen, auch einmal das Schiff steuern oder einfach nur die wunderschöne Natur und den Tag genießen. Darüber hinaus sind alle gemeinsam für das leibliche Wohl der Crew verantwortlich. Das bedeutet, dass jeder mal dran ist das Frühstück zu bereiten bzw. sich um das Abendessen zu kümmern. Meist kristallisieren sich schnell die Hobbyköche an Bord heraus und wer nicht soviel mit der Kochkunst am Hut hat, hält sich hier einfach zurück und wäscht ab. Beim An- und Ablegen legt in der Regel jeder nach seinen Fähigkeiten und nach Einweisung durch den Skipper mit Hand an. Das Boot ist während des Törns von den Crewmitgliedern sauber zu halten. Die Endreinigung übernimmt allerdings das Marina-Personal.
12.09. – 26.09.2026 Preis: 1380,00 € pP in der Doppelkabine
Weitere Termine oder die Buchung der kompletten Yacht gern auf Anfrage.