Abenteuer im Bermuda-Dreieck. Von den Bahamas zu den Bermudas – Hochseesegeln auf den Spuren der alten Seefahrer

15 Days

Reisebeschreibung

Wir segeln durchs Bermudadreieck. Von Nassau, durch die Abacos auf die Bermudas. Wir haben genügend Zeit, um auf das richtige Wetterfenster zu warten um von den Bahamas auf die Bermudas zu segeln und um auf beiden Seiten noch etwas in die verschiedenen tropischen Kulturen und die dortigen Naturwunder einzutauchen.

HIGHLIGHTS

  • Zeit, den richtigen Starttag für eine sichere Passage zu wählen
  • Die Abacos, eine bunte Lagune soweit das Auge reicht
  • Hochseesegeln Richtung Bermudas
  • Buckelwale auf dem Weg
  • Genügend Zeit, die lange Seereise auf den Bermudas ausklingen zu lassen

Nassau und die Abacos:

Die Bahamas befinden sich nordöstlich von Kuba und südöstlich von Florida.
Mit einer ganzen Kette bezaubernder Inseln, die um ein warmes, ruhiges Meer angeordnet sind, sind die Abacos eines der schönsten Segelreviere der Bahamas.
Geografisch sind die Abacos einfach ideal zum Segeln. Die Küste von Great Abaco ist mit zahllosen Buchten und geschützten Häfen gesegnet. Mit einer langen Reihe von Inseln, die vor der Ostküste liegen, bildet sie so etwas wie eine riesige Badewanne, das Meer von Abaco, ein strahlend türkisblaues flaches und geschütztes Gewässer, von dem man gar nicht genug kriegen kann.
Hier gehen wir schnorcheln oder tauchen und vielleicht fangen wir auch einen Fisch. Wir besuchen den historischen Leuchtturm von Hopetown oder die Bootsbauer von Man-o-War Cay. Wir bestaunen an einem der wunderschönen Strände von Great Guana Cay oder Treasure Cay und spielen Pirat in einer Strandbar.

Untiefen und starke Strömungen machen die Bahamas zu einem anspruchsvollen, aber auch außergewöhnlich schönen Segelrevier. Während wir hier auf günstige Winde warten, reisen bereits die Buckelwale in Richtung der Bermudas. Auf der Seestrecke dorthin hoffen wir auf jeden Fall einige von ihnen zu Gesicht zu bekommen.

Bermudas:

Das Land besteht aus rosafarbenen Sandstränden und Partybooten und dem Duft von Zedern- und Gewürzbeeren. Eine Inselatmosphäre wie sonst nirgendwo!
Eine Mischung aus Kulturen, Lebensräumen und atemberaubenden Naturwundern:
Strahlend blaues Wasser, pudrig-weiche rosafarbene Sandstrände, steinige Klippen und felsige Buchten, Naturschutzgebiete, Sümpfe, Grotten und Höhlen. Bermudas natürliche Schönheit erstrahlt überall auf der kleinen Insel.
Bermuda besteht aus über 150 Kalksteininseln, vor allem aber aus fünf Hauptinseln, entlang des südlichen Randes der Bermuda-Plattform. Ein von Riffen durchsetztes türkisgrünes Wasser umspült die zerklüfteten Küsten.
Bermuda ist nach dem spanischen Entdecker Juan de Bermúdez benannt, der das Archipel 1505 entdeckte.
Seit 1612 sind die Inseln dauerhaft bewohnt und wurden 1684 als Teil von Britisch-Amerika eine Kronkolonie. Die ersten afrikanischen Sklaven kamen 1616 an, aber als der Sklavenhandel Ende des 17. Jahrhunderts aufhörte, entwickelte sich die Kolonie zu einer Basis für Kaufleute, Freibeuter und die Royal Navy.

Wir starten unsere Segelreise in Nassau, wo wir uns am besten verproviantieren können. Dann sehen wir aber zu, dass wir einen ruhigen Ankerplatz finden, um vor Ende des Tages noch etwas zu schnorcheln.
Wie es dann weitergeht, entscheidet der Wind. Nordöstliche Winde wechseln sich in der Regel mit südlichen Windrichtungen ab und wir sollten möglichst auf ebendiese warten. Es kann also sein, dass wir etwas Zeit haben, die Abacos zu besuchen. Ungefähr 60 sm weiter nördlich gelegen bilden die vorgelagerten Inseln und die Insel Abaco ein herrlich geschütztes Segelrevier mit vielen Möglichkeiten zum Chillen, Schnorcheln, Fischen, gut Essen und natürlich Segeln.

Sobald der Wind günstig steht, machen wir uns an die große Überfahrt zu den Bermudas. Die rund 750 sm müssten wir in 5 Tagen bewältigen. Unterwegs wollen wir die Augen offenhalten, um Buckelwale zu sichten. Zu dieser Zeit wandern sie langsam zu ihren sommerlichen Fischgründen in Richtung Kanada.
Mit etwas Glück weht der Wind die ganze Zeit von Steuerbord-achtern und schiebt uns entspannt vor sich her. Mit weniger Glück müssen wir einen Teil der Strecke motoren oder aufkreuzen. Echtes Hochseesegeln eben. Es gibt viele Aufgaben, die erledigt werden müssen und ein Jeder ist gefordert. Wache gehen, Reparaturen erledigen, kochen… es gibt immer etwas tun. Dies ist kein Badeurlaub – Alle helfen mit!
Vom erfahrenen Skipper werdet Ihr das dazu nötige Handwerk erlernen, ein wenig Vorerfahrung wäre jedoch wünschenswert.
An Bord wird die Sicherheit großgeschrieben. Das Schiff ist für die Hochsee ausgerüstet und mit Hilfe unseres Satellitentelefons können wir ständig Wetterupdates und zur Not auch Hilfe anfordern.
Wir sollten also die Passage in +/- 5 Tagen bewältigt haben, sodass wir nach dem Einklarieren auf den Bermudas noch etwas Zeit haben diese legendäre Inselgruppe zu erkunden.

Ziel der Reise ist St. George´s Harbour.

Die Segelbedingungen könnten kaum besser sein: Zu dieser Jahreszeit gibt es hier die geringsten Niederschläge und die stetigsten Winde. Die häufigste Windrichtung ist Ost, je nach dem auch mit einer Nord- bzw Südkomponente. Für unsere Überfahrt hätten wir gerne die Südkomponente.
Generell ist das Klima tropisch bis subtropisch. Den leichten Temperaturunterschied zwischen den Bahamas und den Bermudas könnten wir jedoch merken. Gerade auf Nachtwache kann es kühl werden. Einen Fleece solltet Ihr also schon neben die Flipflops auf die Packliste setzen.

Wassertemperatur: Ø 25-27°C
Lufttemperatur: Ø 25-30°C (Bahamas), 20-25°C (Bermudas)

 

Der Katamaran

Unsere mit vielen Extras ausgestattete Nautitech 46 “Mira” (Bj. 2018) ist der ideale Katamaran für diejenigen, die weder auf Komfort noch auf gute Segeleigenschaften oder Sicherheit verzichten wollen. Viele Solarpaneele und ein Generator sorgen für genug Energie, der große Watermaker für nie endende Wasservorräte und die Klimaanlage sorgt für angenehme Kühle, wenn es Mal wieder zu heiß sein sollte. Das gleiche gilt für Getränke und Lebensmittel, die in vier Kühl, bzw. Tiefkühlschränken lange frisch bleiben.

Der Blick auf der Flybridge geht einmal 360° in die Runde. Aber auch in dem darunterliegenden Salon hat man bei schlechtem Wetter eine gute Rundumsicht. 

Ansonsten gibt es reichlich Platz und ein kräftiges Dinghy, mit dem wir auch weiter entfernte Ziele zügig erreichen können.

   

   

   

Leistungen

  • Mitsegeltörn mit Skipper
  • Koje auf der Yacht
  • Segelanleitung
  • Reiseleitung

Zusätzliche Kosten

  • Bordkasse
  • An-/Abreise
Welche Aufgaben hat die Crew?

Jeder kann, wenn er will, beim Segeln mithelfen, auch einmal das Schiff steuern oder einfach nur die wunderschöne Natur und den Tag genießen. Darüber hinaus sind alle gemeinsam für das leibliche Wohl der Crew verantwortlich. Das bedeutet, dass jeder mal dran ist das Frühstück zu bereiten bzw. sich um das Abendessen zu kümmern. Meist kristallisieren sich schnell die Hobbyköche an Bord heraus und wer nicht soviel mit der Kochkunst am Hut hat, hält sich hier einfach zurück und wäscht ab. Beim An- und Ablegen legt in der Regel jeder nach seinen Fähigkeiten und nach Einweisung durch den Skipper mit Hand an. Das Boot ist während des Törns von den Crewmitgliedern sauber zu halten. Die Endreinigung übernimmt allerdings das Marina-Personal.

Was bedeutet eigentlich Bordkasse?

In die Bordkasse zahlen alle Crewmitglieder (außer Skipper) einen gemeinsam festgelegten Betrag ein. Aus dieser Kasse werden während des Törns alle anfallenden gemeinsamen Kosten (z.B. Diesel, Hafengebühren, Kautionsversicherung, Transitlog, Kurtaxe, National- und Naturpark-Gebühren, Servicepack für die bereitgestellte Bettwäsche, Endreinigung, Gas, Marinaentgelt für die erste und letzte Hafennacht etc.) bestritten. Der Skipper wird nach altem Seemannsbrauch während des Törns von der Crew mit verpflegt.

Was bedeutet Kojencharter?

Kojencharter ist die beste Möglichkeit für alle, die das Segelleben kennenlernen möchten. Vorkenntnisse oder eigene Segelerfahrungen sind dafür nicht notwendig. Vielleicht hast Du aber auch bereits Segelerfahrung gesammelt, eine Segelausbildung gemacht und willst diese vertiefen? – Dann wird Dir der Skipper die Möglichkeit geben Dich selbst auszuprobieren und Dir helfen zukünftige Sicherheit zu erlangen. Die Crew kann den Verlauf des Törns mitgestalten und Ihre Wünsche werden, vorbehaltlich der Sicherheit und des Wetters Gehör finden. Bei einem solchen Törn trifft man auf Gleichgesinnte, kann neue nette Bekanntschaften schließen und hat einen erfahrenen Skipper an seiner Seite, der sich um alle nautischen Belange kümmert. Die Kabinen auf der Yacht sind meist mit verschiedenen aber sehr ähnlichen Kabinen ausgestattet. Die Kojen werden vom Skipper unter Berücksichtigung der Crewwünsche verteilt. Ganze Kabinen  können von Einzelpersonen, Paaren oder Familien gechartert werden. Gezahlt wird pro Person und Du musst Dich um nichts weiter kümmern.

 

Sie können Ihre Anfrage über das unten stehende Formular senden.

Abenteuer im Bermuda-Dreieck. Von den Bahamas zu den Bermudas – Hochseesegeln auf den Spuren der alten Seefahrer
From €1.650
/ Adult

Törninfos:

  • Meilentörn, Urlaubstörn
  • Karibik, Atlantik
  • Max. 8 / Yacht + Skipper
  • 14 Nächte
  • Katamaran
  • Circa 750 sm
  • Selbst (NAS/BDA)